Mittwoch, 16. November 2016

Gefroren




Du hast den Sommer mit Dir mitgenommen. Ohne an uns.. an mich zu denken. Der tiefe kalte Winter kündigt sich an. die letzten Lichteinfälle kommen schwer durch die dicke graue Wolke.
Ja Du hast das Licht mitgenommen und uns dem Schatten überlassen.
Du hast den Sommer mitgenommen, über die lange lange Straße nach irgendwohin, über Berge und Flüsse, über viele Ameisen Städte, Dorthin wo die Zugvögel mit Dir hin geflogen sind mitgenommen.
Jetzt herrscht hier die graue Kälte. Die Affen bleiben alleine in ihren Höllen nach etwas warmes und es ist zu spät sich auf den Weg zu machen und die lange lange Straße bis zu Ende zu Dir zu laufen.
Die nackten Füße frieren auf der Wiese und der Tee wärmt nicht mehr auf.
Du hast die Wärme mitgenommen.
Grau herrscht und es sieht nicht so aus als ob jemals etwas anderes durchkommen würde.
Du hast die Farben mitgenommen.

.. Und der Man in der farblosen grauen Hölle hat sich entschieden. Er hat die Tür aufgemacht und ist durch die Tür zum farbigen warmen Tod über gelaufen.

Du hast die Erinnerung da gelassen, daraus mache ich ein mir Märchen und wiederhole es den ganzen grauen Winter, der nie aufhören wird.

Samstag, 1. Oktober 2016

Auferstandene Melancholie






Die Stimmung wechselt zum herbstlichen. Die Melancholie dieser Tage ist weniger dem Licht und fallende Kastanienblätter geschuldet als die Tatsache der Hoffnungslosigkeit einer idealen Vorstellung des Lebens. Die Wahrnehmung des eigenen Ichs als Widerspiegelung des menschlichen und sogar lebendigen Daseins in Kombination mit dem verzweifelten Versuch durch Änderungen der eigener Einstellung, die Vergänglichkeit in ein gutes ende leiten zu können. Das ist Melancholie der Ohnmacht, das ist das Blut des Daseins.

Freitag, 20. Mai 2016

Ihre Zeit ist abgelaufen.




Also abgesehen von dem ganzen Wut was mir aus den Augen heraus läuft, finde ich in Zeiten der Kriege und Hungersnöte sollte ich jede Freundschaft behalten die mir etwas bedeutet.
Nun habe ich eine Freundschaft weniger, mit vielen Fragen und einer langen Liste der Vorwürfe.
Aber sonst bin ich ein ganz netter, höflich, intellektuell, angepasst und gut aussehend. Ich brauche niemanden der mir meine Freundschaft kündigt.

Ach Quatsch...

Sonntag, 14. Februar 2016

Ständige Schuldzuweisung




 Frankiert, addressiert ... an mich.
Es geht nicht darum den bitteren Geschmack wieder los zu werden damit das Leben schöner aussieht.. Das sieht nicht besser aus.

Ich suche sogar nach einem Grund.

Eigentlich muss es so und ohne Grund funktionieren. Die Fröhlichkeit... oh Fröhlichkeit

Freitag, 12. Februar 2016

Wahnsinn



Irrationalität ist die einzige Antwort.
Über Objekt A stellen wir viele "warum" fragen, wie kleine Kinder, bis es keine Antwort gibt. Das Verfahren bleibt immer das selbe.
Nur das irrationale bleibt als annehmbare Antwort.

fucking life..

Freitag, 2. Oktober 2015

Vorgestern

... war ein schöner Tag zum sterben.
Sonnig, friedlich und voller Mühe. Die Liebe versteckt sich hinter dem Wald, die Arbeit fördert unfreiwillig viel. Mein Lebenslauf streift wie eine schwarze Linie durch das weiße Blatt meines Gedächtnis.
Vorgestern gab es kalte Küsse, aktuelle Steinzeitnachrichten, intellektuelle Kommentare, weiße wölkige Wolken im hypnotisierend blauen Himmel. Sogar die Wolken schienen einladend.
Alle in ihrer kuschligen Vorstellung versunken. Ich auch.
Es war ein schöner Tag zum sterben, heute ist es nicht mehr.
Heute ist ein Tag zum vergessen, in der Hoffnung das es einen morgen gibt, denn das Sterben wieder schön sein kann.

Mittwoch, 8. April 2015

War, bin, werde

Der Wunsch der Seele knirscht im Schlaf. Die ständige Wahl der kleineren Übel, Definition des Begriffs " nicht Hoffnung", etwas was Erich Fromm die ständige Warterei auf den Ausbruch aus platonischem Höhlengleichnis nennt und das Bauchgefühle, was mich jeden tag quält.
Ich will hier weg!

Der Druck der Entscheidung nähert sich.
Frei oder nicht frei!