Sonntag, 28. April 2013
Eins nach dem Anderen . . .
So bald es wieder ruhig wird, das heißt nur die Straße, das Brummen der Autos und die Reibung der Reifen auf der nackten Asphalt zu hören sind, sind sie wieder da. Die dumpfen Stimmen aus dem Nichts, aus nirgendwo.
Dann falle ich in den Rausch der lauten Musik. So eine Art Sucht. Ich würde drüber nicht aufgeklärt, die meisten kennen es nicht und dann heißt es wieder "Psycho, worüber redest du denn?".
Wahrscheinlich wieder so eine Art neue Krankheit der Seele. Wie so ein Beleg auf dem Herz. Am liebsten würde ich mir einen scharfen Spachtel nehmen und alles von der Seele runter kratzen. Kratzen bis es blutet, schön rotes Blut.
Ich schaue sie in die Augen und merke selbst dass nichts hinter meinen Augen mehr zu sehen ist. Als ob man jemanden aus dem tiefen Schlaf weckt und in tief in die Augen schaut. Total weg gehauen.
Ich würde auch sagen dass es keinen Sinn macht, aber ich hab mir schon längst den Sinn abgewöhnt.
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